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Die Verpackungen der Vögeli AG – kreislauffähig und sicher für Lebensmittel

«Wie können Lebensmittelverpackungen aus Karton und Papier kreislauffähig(er) werden?»

Die Anfang des Jahres abgeschlossene Master Thesis von Nicolas Esseiva beantwortet die Frage «Wie können Lebensmittelverpackungen aus Karton und Papier kreislauffähig(er) werden?». Esseiva liefert darin einen guten Überblick der Entwicklungsmöglichkeiten für kreislauffähige Verpackungen in der Schweiz. Ausgangspunkt sind die letzten Recyclingquoten, die weniger «schönrechnen» was Fakt ist: Die neue Berechnungsmethode bescheinigt Deutschland nüchterne 51 Prozent, Österreich 52 Prozent und der Schweiz sogar lediglich 48 Prozent. Zudem ist die Schweiz mit 718 Kilogramm pro Einwohner beim höchsten spezifischen Abfallaufkommen nach den USA und Dänemark «Weltspitze» (<a href="https://eu-recycling.com/Archive/22967" target="_blank">https://eu-recycling.com/Archive/22967</a>).

Die Vögeli AG stand bei der Master Thesis als Industriepartner Pate. Die weltweit erste Cradle to Cradle Certified™ GOLD Druckerei weiss, wer innovativ bleiben will darf sich nie ausruhen – und arbeitet mit Hochschulen zusammen, um die Kreislaufwirtschaft voranzutreiben und ihre Produkte laufend weiter zu verbessern.

Die Master Thesis von Esseiva zeigt die Problematik von heutigen Verpackungen aus Papier und Karton sehr gut auf und bestätigt die Philosophie der Vögeli AG. So wird das Potential aufgezeigt, das andere Denk- und neue Herangehensweisen – wie z.B. Cradle to Cradle® – haben.

Mit Hinblick auf kreislauffähige Lebensmittelverpackungen wurde in der Master Thesis zwar die Frage, ob eine Cradle to Cradle Certified™-Verpackung denn automatisch auch geeignet wäre für Lebensmittel, von Dr. Thomas Gude wissenschaftlich korrekt verneint, denn auch eine solche Verpackung muss die regulatorischen Tests durchlaufen. 

Unter Punkt 7.6 der Master Thesis wird auch beschrieben, dass die Problematik in der Migration von Substanzen in Lebensmittel besteht, wenn keine «funktionellen Barrieren» aus Aluminium oder Kunststoff verwendet werden, die nicht kreislauffähig sind. Hier steht aber eben auch geschrieben: «Ein Lösungsansatz wäre der Cradle to Cradle® Ansatz der Materialgesundheit [...].»

Also müssen für eine Lebensmittelverpackung mit entsprechender Qualität bereits bei der Entwicklung alle bedenklichen Substanzen in allen verwendeten Materialien ausgeschlossen werden, wie es der Cradle to Cradle®-Ansatz vorsieht. Wenn alle Substanzen sicher für biologische Kreisläufe sind, ist auch eine mögliche Migration unbedenklich. Genau dies hat die Vögeli AG getan, als man letztes Jahr die Cradle to Cradle Certified™ GOLD Verpackungen der Vögeli AG von Dr. Gude von den Swiss Quality Testing Services prüfen liess. Der Geschmacks- und Migrationstest der SQTS hat ergeben, dass die Verpackungen keinen Geschmack abgeben und die Migrationswerte deutlich unter den Grenzwerten für Lebensmittel gemäss Verordnung (EU) Nr. 10/2011 und Schweizer Bedarfsgegenständeverordnung liegen.Somit ist die Verwendung von Lebensmittelverpackungen aus nach Cradle to Cradle® bedruckten Papieren und Halbkartons der Vögeli AG möglich, quod erat demonstrandum. Dies bildet den Anfang grösserer Veränderungen für die Lebensmittelindustrie (und für andere Bereiche). Der Druck von Seiten Konsumenten auf die Hersteller, möglichst nachhaltige Verpackungen zu verwenden, wird täglich grösser.

<h3>Hier können Sie die komplette Studie und den Analysebericht herunterladen</h3>

Quellenangabe

<i>Master Thesis «Wie können Lebensmittelverpackungen aus Karton und Papier kreislauffähig(er) werden?» von Nicolas Esseiva, 2021, Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften, Departement Life Sciences und Facility Management, Institut für Umwelt und natürliche Ressourcen (IUNR)</i>

<i>Analysebericht der Swiss Quality Testing Services (SQTS) zu Faltschachteln der Vögeli AG</i>