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Vögelis Pioniergeist fördert Umdenken der Branche hin zu mehr Nachhaltigkeit

Die kompromisslose Nachhaltigkeit der Vögeli AG hat einen positiven Effekt auf Hersteller und Mitbewerber.

Familienunternehmen ist bei der Vögeli AG nicht nur ein sympathischer Begriff für ein Unternehmen, das in Familienbesitz ist. Zum Unternehmen wird Sorge getragen, wie zum eigenen Garten. Das Unternehmen soll Werte schöpfen, für die Kunden und die Familien der Mitarbeitenden. Jegliche Entscheide werden versucht so zu treffen, dass zusätzliche Werte geschöpft werden können und keine Werte vernichtet werden. Darum waren die Fragen des Umweltschutzes schon immer präsent.

Im Jahre 2000 erfolgte die erste Produktion ohne Zusatz von Isopropylalkohol (VOC). Seit 2006 kühlt die Klimaanlage in der neuen Produktionshalle mit Grundwasser, was zu einer Stromeinsparung von 96% geführt hat. Gleichzeitig wird mit der daraus entstehenden Abwärme der gesamte Gebäudekomplex komplett fossilfrei geheizt. Seit 2008 druckt die Vögeli AG klimaneutral, seit 2009 wird der gesamte Strombedarf selbstredend durch Ökostrom gedeckt.

2015 war die Energieeffizienz bereits so hoch, dass sogar die Energieexperten der EnAW nach eingehender Prüfung keine sinnvollen Massnahmen mehr empfehlen konnten. Es schien als könne die Vögeli AG nicht mehr ökologischer werden. Damit gab sich das Familienunternehmen jedoch nicht zufrieden. Markus und Renato Vögeli haben damals alles hinterfragt und begonnen, die von ihnen produzierten Produkte «neu zu denken».

Mit der Erkenntnis, dass die Ökoeffizienz in eine Sackgasse führt, haben Renato und Markus Vögeli begonnen sich auf die Ökoeffektivität zu fokussieren. Ressourcen und Werte dürfen niemals vernichtet werden. Sie müssen immer im Umlauf bleiben und sich wenn möglich sogar positiv entwickeln. Um dies bei Druckprodukten zu erreichen, müssen alle verwendeten Materialien wie Papiere und Karton, Farben, Lacke und Leime für Mensch und Umwelt unbedenklich sein, so dass diese vollumfänglich in den natürlichen Kreislauf zurückgegeben werden können. Aus Überzeugung, dass der Ansatz von Cradle to Cradle® der richtige ist um dies zu erreichen, wurde 2016 entschieden alles auf Cradle to Cradle Certified™ umzustellen.

Der dafür betriebene Aufwand ist enorm gross, muss doch eigentlich jedes Druckprodukt neu erfunden werden. Dies erfolgte zum einen mit der Gründung der «Print the Change eG», einer internationalen Kooperative für Kreislaufwirtschaft in der Druckindustrie. Zum anderen wurden zusammen mit den Lieferanten eigene Materialien entwickelt, die dem Cradle to Cradle®-Standard entsprechen, die heute von den Herstellern auch anderen Druckereien angeboten werden können. Diese Hersteller profitieren nun also ihrerseits ebenfalls von der neuen Vorreiterrolle, die sie quasi von Vögeli und ihren Mitstreitern mitgegeben bekommen haben. Hersteller von Papier, Leimen oder Farben wie Lessebo Paper oder Epple Druckfarben haben in den letzten Jahren ihr Sortiment ausgebaut und teilweise sogar komplett auf nachhaltige und kreislauffähige Produkte umgestellt.
 

«Nicht nur die Kunden, sondern auch die Branche der Hersteller von Papier und Druckmaterial hat langsam aber sicher verstanden, dass der Weg den wir mit der Kooperative ‹Print the Change› verfolgen der richtige ist», so Markus Vögeli zu den Zertifizierungen von Lieferanten durch Cradle to Cradle®, die in den letzten Monaten und Jahren erfolgten.

Letztlich befördern die Kunden und die Branche sich gegenseitig, da die gestiegene Nachfrage nach kreislauffähigen Produkten (und Materialien) immer mehr wahrgenommen wird. Und der Pioniergeist von Verfechtern der Kreislaufwirtschaft wie der Vögeli AG fördert nicht nur ein Umdenken bei Herstellern und Kunden, er fordert es auch – selbst von den Mitbewerbern. Immer mehr Druckereien bieten nun auch «nachhaltige Produkte» an, die zwar nur zum Teil aus nachhaltigen Materialen bestehen, aber immerhin. «Wir sind schon ein bisschen stolz darauf, dass mittlerweile auch einzelne unserer Mitbewerber einige von uns mitentwickelte, nachhaltige Materialien einsetzen», kommentiert Renato Vögeli. «Das ist gut für die Umwelt und somit für uns alle, aber auch für die Kreislaufwirtschaft, die dadurch an Bekanntheit und Durchdringung gewinnen kann.»

Dazu muss man wissen, dass ein Drittel unseres heutzutage «recycelten» Altpapiers giftiger Sondermüll ist, der aufwendig entsorgt werden muss. Je kleiner dieser Anteil wird, desto besser. Allerdings gibt es bei der Kreislaufwirtschaft eigentlich keinen Spielraum für eine Verwendung von «zum Teil nachhaltigen» Produkten. Wird beispielsweise nur Cradle to Cradle®-Druckfarbe eingesetzt, bei anderen Elementen aber auf herkömmliche Materialien gesetzt, ist die ganze Übung hinfällig. Wenn ein biologisch abbaubares Produkt nur zu einem Prozent mit nicht kreislauffähigen Materialien durchsetzt ist, ist das ganze Produkt nicht mehr kreislauffähig. Nicht umsonst setzt die Vögeli AG auf kompromisslose Nachhaltigkeit, ganz im Sinne von Cradle to Cradle®, denn die Philosophie dahinter ist eine ganzheitliche: Sie berücksichtigt sogar den Einsatz erneuerbarer Energien und den ressourcensparenden Umgang mit Wasser in der Produktion, ganz allgemein geschlossene Materialkreisläufe bei der Herstellung und setzt voraus, dass die verwendeten Materialien für Mensch und Umwelt ausnahmslos unbedenklich sind.

Die Vögeli AG versucht vermehrt ihre Kunden dabei zu unterstützen, die Vorteile und den Nutzen der ökologischen Produktionsweise und der kreislauffähigen Materialien in ihr Nachhaltigkeits-Reporting zu integrieren. So soll die kompromisslose Nachhaltigkeit der Druckprodukte noch greifbarer werden. Kommen Sie gerne auf uns zu! Wir machen Ihr Unternehmen und Ihre Produkte wahrhaftig nachhaltiger.